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Edelstahl-Skulptur |
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Edelstahl-Skulptur ziert den Kreisverkehr an der B 507 |
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Einige Monate lag er noch unattraktiv da, der neue Kreisverkehrsplatz an der B 507 am südlichen
Ortseingang von Neunkirchen. Eine Idee für seine Gestaltung hatte der Neunkirchener Kunstschlosser
> Björn Kaufner, der damit selbst etwas bewegen
wollte in der Gemeinde. In Zusammenarbeit mit dem Grafiker Lu Court nahm die Idee Formen an, die als Computer-Illustrationen der Gemeinde vorgestellt wurden. Eine großformatige Edelstahl-Skulptur, eingebettet in eine Grünanlage, sollte den Platz schmücken. Nach dem grünen Licht aus dem Rathaus ging es daran, die Idee innerhalb weniger Wochen in Tages- und Nachtarbeit in die Tat umzusetzen. Die Finanzierung des Projektes übernahmen > Björn Kaufner und seine Mitstreiter, zu denen auch Gartenbauer Axel Seifert gehört, komplett selbst. 500 Arbeitsstunden leisteten die Beteiligten unentgeltlich für die Gestaltung des Kreisels. Björn Kaufner verarbeitete 2,2 Tonnen Edelstahl zu einer Skulptur aus einem auf die Spitze gestellten Würfel und 18 sich verjüngend angeordneten Ringen, die dem Kunstwerk seine organische Struktur geben. Die Skulptur ist 7,50 m lang, 3,60 m breit und 4,30 m hoch. Zwischenzeitlich wurde eine kreisförmige Bruchsteinmauer auf den Kreisverkehrsplatz gesetzt, die bewußt in Richtung Ortsmitte aufgebrochen ist. Außerdem wurde ein Bodenanker für die Skulptur zusammen mit zwei Tonnen Beton in den Platz eingelassen. Am 18. September wurde dann das Kunstwerk selbst mit einem Spezialtransporter von der Werkstatt Björn Kaufners in der Ohlenhohnstr. zum späteren Standort gebracht. ![]() Das Kunstwerk schwebt zum Standort ![]() Die verhüllte Skulptur ![]() Enthüllung am 21. September 2003 ![]() v.l.n.r.: Axel Seifert, Lu Court, Björn Kaufner, Bürgermeister Helmut Meng |
![]() ![]() Vorbereitung des Platzes ![]() Die Skulptur passiert die Hauptstr. |
09. Oktober 2003 |
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In den folgenden Tagen verhüllte ein Tuch die Skulptur und gab Anlaß zu Spekulationen über ihre Formen. Gleichzeitig wurde die umgebende Grünanlage abgestimmt auf das Kunstwerk angelegt. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung fand schließlich am Sonntag, dem 21. September, die offizielle Enthüllung der Skulptur statt. Ca. 300 Gäste, darunter die zu diesem Zeitpunkt in der Gemeinde weilenden Gäste aus der polnischen Partner-Gemeinde Czernichów, wohnten dem Schauspiel bei. Bürgermeister Helmut Meng würdigte in einer Ansprache das Engagement der beteiligten Personen für ihren zeitlichen und finanziellen Einsatz. Einen Namen hat die Skulptur von ihren Schöpfern nicht bekommen, wohl aber eine Bedeutung. Die Ringe greifen die Bewegung des Verkehrs im Kreisel auf. Die durchbrochene Mauer symbolisiert die jederzeitige Möglichkeit, den Kreislauf zu verlassen. Es wirkt, als ob die Skulptur, die trotz ihrer streng geometrischen Elemente eine organische Anmutung besitzt, in Bewegung sei und gerade von ihrem Standort ausbrechen wolle. Der vorhandene Gegensatz zwischen nahezu unvergänglichem Edelstahl und vergänglichen Pflanzen läßt zusätzlich wie die Form der Skulptur selbst Raum für eigene Interpretationen. Das durch seine Größe weithin sichtbare Kunstwerk verdeutlicht auch dem Durchgangsverkehr auf der B 507 den Ortseingang von Neunkirchen und verbessert die Verkehrs-Sicherheit, da die neue Verkehrsführung durch den Kreisverkehr nun bereits bei der Anfahrt aus dem Wahnbach- bzw. Bröltal erkannt werden kann. Auf dem zweiten Kreisverkehr, mit dessen Bau in Kürze an der Kreuzung der Hauptstraße mit der Eisenerzstraße begonnen wird, soll das Gegenstück zu der Skulptur mit vertauschten Elementen plaziert werden. |
![]() Überführung ![]() Enthüllung ![]() |
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Der Gemeinde sind für die Herstellung und Aufstellung der Skulptur keinerlei Kosten entstanden. - Über die Entstehung des Kunstwerks informiert dessen offizielle > Homepage. |
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