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07.05.2019 :

Mitreißende Frühjahrskonzerte der 'Bigband Antoniuskolleg'

(Foto : 'Antoniuskolleg)

Eine Information des 'Antoniuskolleg' : "AKtion, bitte !" Das Beste aus Film und Fernsehen :  Wir werden ihnen ein Angebot machen, dass sie nicht ablehnen können. So oder so ähnlich mag das Motto lauten, wenn sich die Organisationsteams rund um die Bigband des Antoniuskollegs treffen, um erste Überlegungen anzustellen, wie das Publikum der kommenden Konzerte zu begeistern sein wird.

Und auch in diesem Jahr hielten die beiden Frühjahrskonzerte im Schulzentrum in Much, was die Musiker der Bigband um Christoph Barth in ihrer Konzertankündigung versprochen hatten !  Es war wie einer dieser unvergesslichen Abende gemeinsam vor dem Fernseher :  eine spannende Handlung, ein erstklassiger Soundtrack mit sinfonischen Klängen, beeindruckende Sololeistungen, filmische Überraschungen - und jede Menge "AKtion".

Spannung versprachen gleich die ersten Minuten des musikalischen Films, in denen die jüngsten Bläserinnen und Bläser schon nach einem guten halben Jahr Instrumentalunterricht zeigten, dass gute Filmmusik kein Alter kennt. Die Bläserklasse 5d eröffnete das Konzert mit der Wucht des bekannten Themas aus dem Hollywood-Blockbuster "Pirates of the Caribbean" und brachte anschließend mit der Beschwingtheit der "Themes from Harry Potter and the Goblet of Fire" die Handlung des musikalischen Films ins Rollen. Ihren Extra-Applaus hatten sich die jungen Musiker/innen spätestens nach dem Song "Prayer" aus dem Film "Das magische Schwert - Die Legende von Camelot" mehr als verdient.

Unglaublich war es also nicht, dass die Bläserklasse 6b die Spannung aufrechtzuerhalten wusste und sich musikalisch hollywoodreif zeigte. Michael Giacchinos "The Incredibles Main Theme" überzeugte nicht zuletzt durch dezent eingestreute Percussion-Elemente, und in den anschließenden Stücken von Harry Gregson-Williams ("Highlights from The Chronicles Of Narnia") und John Powell ("Highlights from How To Train Your Dragon") waren die majestätischen Bewegungen von Löwen und Drachen jederzeit offensichtlich. Während des gesamten Konzerts wurden auf einer großen Leinwand immer wieder passende Bilder gezeigt, die das jeweilige Stück einfach, aber wirkungsvoll illustrierten.

Peter Schäfer und Falk Siebert (beide Q1) leiteten sympathisch und humorvoll durch die Aufführung. Sie verdeutlichten gewissermaßen also das Drehbuch des musikalischen Films und sorgten immer wieder dafür, dass das Publikum die einzelnen Handlungsstränge (filmisch wie musikalisch) richtig einzuordnen wusste. Und dass diejenigen, die die Fäden in den Händen halten, durchaus selber Teil des filmischen Werks werden können, ist spätestens seit Alfred Hitchcock bekannt ...

Der Vor-Bigband (Dirigat - wie auch bei der Bläserklasse 5d - Sebastian Eichel) war es vorbehalten, "Superhelden" auf die Bühne zu bringen. Bei Alan Silvestris "Captain America March" überzeugte der Bigband-Nachwuchs mit pompösen sinfonischen Klängen und in den greifbaren Beats von Ludwig Goranssons "Music from Black Panther" war die actiongeladene Handlung auch des zweiten 'Marvel'-Films jederzeit zu hören. Den im wahrsten Wortsinn galaktischen Abschluss des Auftritts der Vor-Bigband bildete "Music from Rogue One - A Star Wars Story" von Michael Giacchino.

Das Konzertangebot war "Das Beste aus Film und Fernsehen" gewesen - und so war es an der Zeit für einen dramaturgischen (und musikalischen !) Höhepunkt. Als der einsame Cowboy (Thomas Deupmann) jedenfalls mit tief heruntergezogenem Hut vor die Zuhörer trat und seiner Mundharmonika gekonnt Ennio Morricones "Once upon a time in the West" aus dem gleichnamigen Film entlockte, war klar :  Hier wurde ganz großes Kino geboten. Zu den Klängen der Mundharmonika füllte sich langsam die Bühne der Aula mit den insgesamt 60 Musiker/innen der Bigband. Wind, Staub, Spannung - die sich verdichtenden Klänge des Songs erzeugten eine unvergessliche Western-Atmosphäre im Saal.

Und da die Bigband gerade erst angefangen hatte, war natürlich noch lange nicht Schluss. Doch bevor Solistin Sarah Michel in den "Selections from The Greatest Showman" die niemals nachlassende Anziehungskraft des Scheinwerferlichts besang (Dirigat-Debüt Jonas Ahr), zeigte die Bigband unter Gesamtleiter Christoph Barth die ganze Palette ihres Könnens :  erst "Soundtrack Highlights from Guardians Of The Galaxy", dann "Avengers - Age Of Ultron". Dazwischen wusste die liebevolle Inszenierung von Manfred Schneiders "TV-Kultabend" zu überzeugen. Die Bigband spielte Klänge aus bekannten TV-Produktionen von "Lindenstraße" über "Wetten, dass ?!" bis hin zu "das aktuelle sportstudio" oder "Derrick", während parallel auf der Videoleinwand von Schüler/innen produzierte Videoclips gezeigt wurden. Es war eben wie an einem dieser Familienabende vor dem Fernseher ...

Mit dem zweiten Teil des Konzerts wurde es noch voller auf der Bühne :  Das Sinfonische Blasorchester trat auf, das aus Oberstufenschülern, Eltern, Lehrern und externen Musikern besteht. Mit der Klanggewalt des bekannten Stücks "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss war die Pause gleich wieder Geschichte und der bombastische Klang von Hans Zimmers "Batman - The Dark Knight Rises" ließ so manchen Kopf oder so manches Knie mitwippen. Etwas beschwingter ging es in den Kompositionen von Charlie Chaplin zu (ja, DER Charlie Chaplin !), so dass die folgenden Stücke ihre Wirkung voll entfalten konnten :

Der Leichtigkeit von "Cartoon Spectacular" (Stefan Schwalgin) ging der Groove von John Williams' Swing-Titel "Cantina Band" voraus, bekannt aus den "Star Wars"-Filmen und aufwändig inszeniert mithilfe selbstgestalteter Masken für die fünf Solist/innen (Alisa Meier, Q1). Bei Klaus Doldingers Bearbeitung "Tatort Symphonic" dachten nicht wenige an Schimanski, Thiel und Professor Börne, und beim "James Bond 007 Medley" von Lars Erik Gudim waren Stil und Aura des wohl berühmtesten Geheimagenten aufgrund der Gesangskünste von Sarah Michel allgegenwärtig. Das komplexe Zusammenspiel der Musiker/innen gelang einwandfrei.

Die - filmisch gesprochen - letzte Staffel leitete eine funkige Interpretation des bereits gehörten Stückes "Also sprach Zarathustra" ein, bevor ein E-Gitarren-Konzert der Extraklasse (Stef Minnebos "Full Option") das große Finale inszenierte. Solist Frederik Seifert gab an der E-Gitarre jedenfalls alles und stellte unter Beweis, dass die Grazie einer Querflöte, die Wucht des Beckens, der Schwung einer Trompete und harter Rock absolut füreinander gemacht sind.

Am Ende war es somit folgerichtig, dass Klänge aus dem Film "Rocky" den Abend beschlossen :  die jungen Musiker/innen hatten viel investiert und waren zurecht hoch geflogen !  Die Standing Ovations eines begeisterten Publikums zeigten, dass das musikalische Angebot der AK-Bigband vollumfänglich angenommen worden war. Der Film des Nachmittags endete, wie sollte es anders sein, mit der Sendermelodie des Antoniuskollegs, den gemeinsam gesungenen "Irischen Segenswünschen".
Sebastian Patt


 


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