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21.07.2021 :

Kurzfilm-Abend des Literaturkurses der Stufe Q1 am 'AK'

(Foto : 'Antoniuskolleg')

Eine Information des 'Antoniuskolleg' :  Das Fach Literatur leistet einen besonderen Beitrag zur umfassenden kulturellen und ästhetischen Bildung und ist als Unterrichtsfach dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld zugeordnet. Von anderen Fächern unterscheidet sich Literatur vor allem darin, dass Texte nicht analysiert, sondern produktiv umgesetzt werden. Ziel der unterrichtlichen Arbeit ist es somit immer, ein Produkt zu erarbeiten, das im öffentlichen Raum aufgeführt, ausgestellt oder in sonstiger Form präsentiert wird.

In Kurzform mag so (oder so ähnlich) eine typische, allgemeine Beschreibung des Fachs Literatur der Sekundarstufe II lauten. Gerade die Theater-Aufführungen sind am Antoniuskolleg jährliche Tradition - in ihnen gipfelt der Literaturkurs einer jeden Jahrgangsstufe Q1. Man kann sich jedoch unschwer vorstellen, dass rund um die Einschränkungen durch das Corona-Virus an eine solche Aufführung im Jahr 2021 nicht zu denken war. Kursleiter Bernd Schneider hatte deshalb frühzeitig umdisponiert und von der Tatsache Gebrauch gemacht, dass eine ästhetische Produktion natürlich eine ganze Bandbreite bildlicher, körpersprachlicher und audiovisueller Formen möglich macht.

Somit lautete die Aufgabe in diesem Schuljahr, statt eines Theaterstücks in Einzel- oder Partnerarbeit einen Kurzfilm von rund vier Minuten zu drehen und auf diese Weise ganz individuelle künstlerische Ausdrucksformen zu finden und gleichzeitig schauspielerisches Talent zu fördern - Thema der Filme : "Impressionen 2021". Ausgehend von einer 'Arte'-Sendung der Reihe "Kurzschluss" hatten die Schülerinnen und Schüler des Kurses etwa drei Monate lang Zeit, ihren Film zu konzipieren und zu produzieren. Die Sendereihe behandelt intensiv Facetten und Aspekte von Kurzfilmen und ermöglicht dabei auch einen Blick hinter die Kulissen, bildete somit also die theoretische und künstlerische Grundlage für die praktische Kursarbeit.

Im Laufe der Wochen entstanden auf diese Weise insgesamt 16 Filme mit zum Teil sehr persönlichen Sichtweisen auf die erste Jahreshälfte, die natürlich stark geprägt von den Einflüssen rund um die Corona-Pandemie waren. Eine Veröffentlichung der Filme, so die Maßgabe, sollte deshalb selbst kursintern ausschließlich mit Veröffentlichung der Schülerinnen und Schüler erfolgen.

Die besondere Pointe - literarisch würde man das modern mittlerweile wohl einen Plot Twist nennen - hielt ebenfalls das Corona-Virus bereit :  Durch den zwischenzeitlich starken Rückgang der Infektionszahlen war unterwartet doch noch eine öffentliche Aufführung der Filme möglich. Somit kamen unter Einhaltung des Infektionsschutzes am Montag, dem 28. Juni Schüler/innen, Familien und Interessierte in der Kapelle des Antoniuskollegs zusammen, um die Kurzfilme des Literaturkurses zu würdigen.

Die zahlreichen Besucher wurden nicht enttäuscht. In den Filmen waren "Corona" und die vielfältigen Nebenwirkungen natürlich allgegenwärtig. Dabei ging es gar nicht alleine um die bloßen körperlichen Auswirkungen des Virus, sondern auch um das, was eine Pandemie und ihre Einschränkungen mit der Psyche des Menschen machen können. Die Filme waren sowohl inhaltlich als auch handwerklich so individuell wie ihre Produzentinnen und Produzenten und zogen die Zuschauer intensiv in ihren Bann. Viele persönliche Erlebnisse wurden deutlich, doch auch das Publikum fand sich in vielen filmischen Aspekten wieder - Schüler/innen und Publikum teilten eine Menge der gezeigten Erfahrungen.

Am Ende blieb die Hoffnung, dass das nächste Schuljahr (und damit auch das folgende Jahr 2022) deutlich weniger coronabedingte Schwierigkeiten mit sich bringt. Der Appell des ersten Kurzfilms "Lasst euch nicht unterkriegen" (Maria Kaleß) bildete mit dem Titel des letzten ("Visions" von Rosa Gödecke) gewissermaßen die Klammer des Abends mit dem positiven Blick auf eine ganz individuelle und auf die/den Einzelne/n zugeschnittene Zukunft - hoffentlich in jeder Hinsicht glücklich und erfüllt.

Ein herzlicher Glückwunsch zu tollen und eindrucksvollen Kurzfilmen gilt Rosa Gödecke, Mona Hamzehloo, Jule Herchenbach, Sophia Jahnel, Maria Kaleß, Marléne Kaufner, Melanie Laudenberg, Timo Lülsdorf, Minou Nasution, Tristan Pelzer, Max Schröter, Luca Seidel, Felix Sonnenberg, Justus Steven, Leonie Tabori, Levin Toelke und Ronik Vata !
Sebastian Patt


 


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