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31.10.2019 :

'MGV Söntgerath'-Vereinstour nach Gent, Brügge und Brüssel

(Foto : 'MGV Söntgerath')

Eine Information des 'MGV Söntgerath' :  Freitagmorgen um 7 Uhr starteten wir von Birkenfeld mit dem Bus in Richtung Belgien. Auf dem Rastplatz Aachener Land nahmen wir unser traditionelles mitgebrachtes gemeinsames Frühstück ein. Kurz vor 14 Uhr trafen wir in Gent ein. Die dort wartenden Stadtführer zeigten uns bei einem Rundgang die prächtigen Gebäude der Stadt und manche Skurrilität.

Gent beherbergt 54 Kirchen, wovon nur die 'Sankt Bravo'-Kathedrale den Besuchern offensteht. Die Kathedrale ist sehr geschichtsträchtig, außer den oberen Kirchenfenstern im Chorgestühl wurde alles aus dem Gotteshaus im Laufe der Geschichte schon einmal gestohlen. Trotzdem kommen Kunstliebhaber beim Anblick der vielen Kunstschätze aus dem Staunen nicht heraus. In dieser prachtvollen Kirche mit seiner einmaligen Akustik konnten wir mit einer kleinen Gesangseinlage die Besucher entzücken.

Besichtigen konnten wir auch den "Mammelokker" (Brusttrinker), der dem Hungertod entkam, weil er seine Wächter täuschte, in dem er, bei den täglichen Besuchen seiner Tochter, die gerade entbunden hatte, mit Muttermilch genährt wurde. Oder den Platz vor der Burg Gravensteen und der großen Fleischhalle, dessen Laternen nur leuchten, wenn eine Mutter direkt nach der Geburt einen extra Lichtschalter im Kreißsaal betätigt . Dies ist für die werdenden Väter natürlich sehr hilfreich. So kann man in Ruhe ein oder mehrere Biere genießen und dann, wenn das Licht angeht, entspannt zum Krankenhaus gehen.

Im Anschluss an die Stadtführung fuhren wir zu unserem Hotel, einem ehemaligen Kloster aus dem 17. Jahrhundert, nach Brügge. Hier haben wir dann unser gemeinsames Essen serviert bekommen und im Anschluss "ein, zwei, ..." leckere belgische Biere verkostet.

Nach dem Frühstück am Samstag, wurden wir von unseren Stadtführern am Hotel zu einem Bummel durch Brügge abgeholt. Durch die Altstadt, mit den vielen beeindruckenden Giebelhäusern und seinen vielen Kanälen, ist Brügge die touristisch attraktivste Stadt Flanderns. Man spricht vom "Venedig des Nordens". Komfortable Häuser kann man hier schon zum Preis von zwei Tauben erhalten. Vor kurzem wurde eine Taube aus Brügge für 1,2 Millionen Euro verkauft. Doch Brügge ist auch eine Stadt mit vielen Brauereien. Von ehemals 52 Brauereien sind immer noch 28 vorhanden. Früher galt hier das Bier noch als Grundnahrungsmittel, auch für Frauen und Kinder, denn Bier war sauberer als das "Trinkwasser".

Hier hatten wir auch die Zeit, die berühmten belgischen Pralinen zu verkosten oder zu kaufen. Pralinen in allen erdenklichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Ob klassische Pralinenform, Tafel, Werkzeug oder auch Phallussymbol, für jeden Geschmack und Couleur war etwas dabei. Der Nachmittag in Brügge brachte uns eine unvergessliche Grachtenfahrt. Beim Start sangen wir noch fröhlich vom "Käpt‘n Kruse", doch dann hatten wir das Wasser nicht nur unter uns, sondern auch sintflutartig von oben. Da waren wir doch froh, als wir uns am frühen Abend im ältesten Brauhaus von Brügge, dem "Halve Maan" von 1856, von außen trocknen und von innen mit Bier und einem leckeren Essen füllen konnten.

Am Sonntag, nach dem Frühstück, wartete der Bus schon auf uns zur Weiterfahrt nach Brüssel. Der erste Besichtigungs-Stopp in Brüssel galt einem "unscheinbaren" Eisenatom, dies natürlich in einer "minimalen" (165-milliardenfachen) Vergrößerung, das 'Atomium' : 125 Meter hoch und 2.400 Tonnen schwer. Den zweiten Stopp machten wir am 'Unesco'-Weltkulturerbe "Grote Markt" oder "Grand Place" von Brüssel. Hier sind es die prächtigen barocken Fassaden und Giebel der Zunfthäuser aus dem 17. Jahrhundert und das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die den Charme des Platzes ausmachen.

Vor Abfahrt des Busses hatten wir nochmal die Gelegenheit belgische Fritjes oder ein Bier zu genießen und schon ging es auf den Heimweg. In einem Lohmarer Gasthaus trafen wir dann am Abend auf die Aktiven, die nicht mitfahren konnten, zum gemeinsamen Abendessen. Zum Abschluss dieser "feucht-fröhlichen" Tour sangen wir noch einige Lieder für unsere Frauen und begaben uns auf den Rückweg nach Birkenfeld.

Vielen Dank an unseren Busfahrer Peter, der uns sicher durch die engen Gassen in Gent und Brügge gefahren hat und vielen Dank an unseren 1. Vorsitzenden Hermann Leyser, der diese schöne Tour geplant und organisiert hat. Für das teilweise schlechte Wetter konnte er ja nichts, aber vielleicht bekommt er dies beim nächsten Mal auch wieder besser hin !
Peter van der Wyst


 


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