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'Zentraler Omnibusbahnhof' statt Park vor dem Antoniuskolleg

Im Zuge der Sanierung und des Teilneubaus des Antoniuskollegs soll auch die bislang unbefriedigende Situation des Schulbusverkehrs gelöst werden. Derzeit dient die Straße 'Am Wiedenhof' an der Nordseite des Marktplatzes als völlig unzureichende Aufstellfläche der Busse, um Schüler aus- oder einsteigen zu lassen. Der normale Verkehr, auch auf der als Parkplatz genutzten Fläche, trägt alles andere als zur Sicherheit bei.

Seit langem ist daher der Park vor dem Antoniuskolleg als neuer Halteplatz für Busse im Gespräch. Eine aktuell vorgelegte konkrete Planung bezeichnet ihn sogar als "Zentralen Omnibusbahnhof", kurz "ZOB". Damit entfiele zwar die Grünfläche im Ortszentrum, dessen beste Zeiten mit Wasserbassin und Springbrunnen schon lange der Vergangenheit angehören, der freie Blick von der Hauptstraße auf die ortsbildprägende Fassade der beiden ältesten Baukörper des Kollegs, die beim Umbau erhalten werden, bliebe jedoch erhalten.

Erhalten bleibt der markante Mammutbaum an der Hauptstraße
Die meisten der Bäume im Süden des Parks müßten fallen

Die vorgesehenen Haltestellen für sechs Busse, darunter zwei Gelenkbusse, erlauben einen sicheren Aus- und Zustieg frei von übrigem Verkehr. Nach der Planung (Zeichnung unten) soll ein zwischen 7,50 Meter und 14 Meter breiter Umlauf, der die Halteflächen für die Busse aufnimmt, angelegt werden, der über eine separate Ein- und Ausfahrt von der Hauptstraße verfügt. Im Innenraum dieser Busschleife ist ein verkehrlich getrennter Umlauf mit 31 Parkplätzen für PKW geplant.

Damit für die Schüler auch keine Querung der Pfarrer-Schaaf-Straße vor dem Altbau des Kollegs nötig ist, soll diese im Süden des Parks, nahe des geplanten neuen Zentraleingangs des Gymnasiums (siehe hierzu Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 24. Februar) abgebunden werden. Die zwei Wohnhäuser am Parkrand können von Süden angefahren werden, der nördliche Teil der Straße dann nur noch vom Marktplatz aus. Vor dem Altbau des Kollegs sind im Straßenraum 16 PKW-Stellplätze angedacht, sechs weitere auf der Gegenseite könnten auch als Zweirad-Parkplätze dienen.

Der Busbahnhof selbst bleibt von einer Hecke im Süden und einer von Bäumen und Sträuchern aufgelockerten Grünfläche im Norden und Osten gesäumt. Eine weitere Grünfläche an der Hauptstraße soll den markanten Monolithen des Parks, der aus dem Bereich der Wahnbachtalsperre stammt, aufnehmen. Ein die Busschleife komplett umlaufender, drei Meter breiter Gehweg mit einzelnen Buswartehäuschen bietet genug Platz, die wartenden Buspassagiere aufzunehmen. Fußgänger entlang der Hauptstraße können die Zufahrt und Ausfahrt der Busschleife auf markierten Fußgängerfurten passieren.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen - zusammen mit der Ausstattung dieser Haltestellen, der gegenüberliegenden Haltestelle 'Ohlertstraße' sowie der beiden Haltestellen 'Seelscheid-Post' mit "Dynamischen Fahrgastinformation"-Anzeigetafeln - rund 590.000 Euro, von denen für die Gemeinde nach Abzug der Fördermöglichkeiten ein Eigenanteil von knapp 230.000 Euro verbleibt.

Der gemeindliche Planungsausschuß, dem die Pläne in dieser Woche zur Beratung vorlagen, hat bewußt noch keine Entscheidung getroffen. Beschlossen wurde nur, daß die Planung der Öffentlichkeit vorab bei einer Informations-Veranstaltung präsentiert wird, bei der auch die architektonische Planung zum Um- und Neubau des Antoniuskolleg nochmals vorgestellt wird. (cs)

19. April 2012

(Planung und Zeichnung : Ingenieurbüro Hartmann, Neunkirchen)
Blick von der Hauptstraße auf den Park mit seinem Monolithen (rechts)
Die Pfarrer-Schaaf-Straße soll im Süden des Parks (Bildmittelgrund) abgesperrt werden

 

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