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Seelscheid bildet wieder die Kulisse für 'Mord mit Aussicht'

Regisseur Kaspar Heidelbach mit seinen drei Hauptdarstellern Bjarne Mädel, Meike Droste und Caroline Peters (von links nach rechts), in einer Drehpause in Seelscheid

Seit Anfang September läuft die dritte Staffel der beliebten Krimiserie "Mord mit Aussicht" in der ARD. Schon seit Juni 2013 bis zum Frühjahr dieses Jahres wurden die dreizehn neuen Folgen gedreht. Vieles blieb dabei (zum Glück) beim Alten : die teils schrulligen Akteure des Eifel-Krimis, die gewohnt skurrilen Fälle und auch die Drehorte, darunter der "Gasthof Aubach", der Treffpunkt im fiktiven Eifel-Örtchen "Hengasch" im Kreis "Liebernich", der natürlich auch in keiner realen Karte zu finden ist.

Real ist aber besagter Gasthof, nur heißt er weder "Aubach", noch steht er in der Eifel. Es ist nämlich der  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterGasthof Röttgen  in Dorf-Seelscheid, der schon für die früheren Staffeln als Drehort für Innen- und Außenaufnahmen genutzt wurde. Auch viele andere der Örtlichkeiten dürften aufmerksamen Zuschauern aus Neunkirchen-Seelscheid bekannt vorkommen. Denn auch viele weitere Außenaufnahmen wurden erneut in unserer Gemeinde gedreht.

Vorbereitungen einer Szene vor dem 'Gasthof Röttgen'
Schauspielerin Caroline Peters alias Kommissarin Sophie Haas

Mitte September 2013 war es wieder soweit, eine ganze Woche wurden der untere Teil des Kirchweg und der Querweg für die Dreharbeiten abgeriegelt. Auf dem Parkplatz eingangs der Straße 'An der Krautbitze' hatten die Caterer des Filmteams ihr Lager eingerichtet. Zahlreiche Material- und Technik-LKW hatten umliegende Parkplätze in Beschlag genommen. Im April und Juni dieses Jahres wurden weitere Szenen in Seelscheid gedreht, unter anderem auch in Berg-Seelscheid. Mehrere Wochen war das Filmteam vor Ort.

Weitere Dreharbeiten fanden - hier auch seit der ersten Staffel, die schon 2007 gedreht wurde - in Much-Heckhaus statt, wo das Jagdhaus steht, das der Kommissarin - und zuvor ihrem Vater - im Film als Wohnhaus dient.

Kamera läuft !
Darsteller und Regisseur warten auf den Dreh der nächsten Szene

Das dann an vielen Stellen beworbene "Eifel Pils" ist ebenso fiktiv wie die Handlung der Serienfolgen. Der Gasthof Röttgen wird nur zu den Dreharbeiten "umgeflaggt" - außen wie innen. Denn auch die Aufnahmen aus dem angeblichen "Gasthof Aubach" werden nicht im Studio gedreht, sondern im Gastraum und dem Saal des Seelscheider Gastronomie-Betriebs.

Der für die Dreharbeiten vorgehaltene Streifenwagen parkt "neutralisiert" am Straßenrand

Doch damit nicht genug :  Auch zahlreiche Statisten wurden vor Ort "rekrutiert". Wobei Statisten eigentlich das falsche Wort ist, da sie teils eine bildfüllende Rolle spielen, sogar eine Sprechrolle oder besser "Singrolle". Denn für die Folge 33 ("Einer muß singen"), die am morgigen Dienstag (21.10.) um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird, wurden ein Musikcorps und ein Gesangsverein benötigt, dargestellt von Mitgliedern des 'Tambour-Corps Wolperath', des 'MGV Söntgerath', des 'Quartett-Verein Eischeid' und eines Siegburger Chors.

Catering-Zeltdorf auf dem Parkplatz eingangs der Straße 'An der Krautbitze'

Ausgestattet mit Aufnähern als Spielmannszug der "Feuerwehr Hengasch" oder als "MGV Hengasch" wurde eine Musikparade abgehalten. Die Szene wurde vielmals aus verschiedenen Perspektiven gedreht, bis alles im Kasten war. Zwei Drehtage lang waren die Beteiligten der örtlichen Musikvereine involviert (siehe Erfahrungsbericht unten).

Alle 39 Serienfolgen - inclusive der erst zur Hälfte ausgestrahlten aktuellen dritten Staffel - sind mittlerweile als DVD (Staffel 1 und 2 in jeweils zwei Teilen oder als Box) sowie Blu-ray erschienen und im Handel erhältlich. (cs)

Dreharbeiten einer Szene der Folge 38 ("Tod eines Roadies") mit der fiktiven Techno-Band 'Fraktus' (gespielt von den Darstellern des gleichnamigen Films von 2012), die Ende November ausgestrahlt wird - im Vordergrund das rote Cabrio der Kommissarin
Mitglieder der Musikvereine warten vor dem Eingang des "Gasthof Aubach" auf ihren Einsatz

 
Für den 'MGV Gemütlichkeit Söntgerath' und den 'Quartett-Verein Eischeid' berichtet Peter van der Wyst von den Dreharbeiten :

Wir kommen ins Fernsehen !  Am Dienstag, den 21.10.2014 im "Ersten Programm", um 20.15 Uhr : "Mord mit Aussicht", Folge "Einer muss singen"!

Als die Anfrage von 'Pro TV', im Herbst 2013, an den MGV Söntgerath gerichtet wurde, dass man einen Chor für die Krimiserie "Mord mit Aussicht" sucht, haben wir spontan zugesagt. Doch wie bekommt man einen stattlichen Chor zusammen, wenn die beiden Drehtage nur werktags stattfinden können ?  Dafür musste schnell ein Projektchor gebildet werden. Eine kurze Anfrage beim Quartett-Verein Eischeid und die Sache war geritzt. Schnell wurden die Noten für das einzustudierende Lied, zum Auswendiglernen, verteilt und schon konnte der Spaß beginnen.

Mit 20 Sängern standen wir so wenige Tage später, mit dem auch teilnehmenden Tambour-Corps Wolperath, für eine gemeinsame Probe, unter der Aufsicht der Regie, zur Verfügung. Noch eine gemeinsame Probe der drei Neunkirchener Vereine und schon nahte die Drehwoche.

Montagabend ging es dann zum ersten Mal nach "Hengasch in die Eifel", zum Gasthof Röttgen in Seelscheid, zur Tonaufnahme. Hier stand dann "unser Chor", unter der Leitung des eigens dafür eingesetzten Dirigenten Klaus Lüdke, vor der Tontechnik und sang locker und frei das einstudierte Lied.

Donnerstag früh wurde es dann ernst. Die Filmaufnahmen mit uns begannen. Gemeinsam mit noch 50 anderen Komparsen trafen wir uns oben im Saal des Gasthofes Röttgen zur Maske und Kostümprobe. Nun hieß es warten auf unseren großen Gesangsauftritt. Nach dem Mittagessen war es dann soweit. Zehn Mal die Straße rauf und runter, Kamera von vorne, Kamera von rechts, Kamera von links. Wieder auf Anfang - Ruhe - Ton ab - Aufnahme - läuft - Aus.

Wir waren mitten im Filmteam am Set. Und mit uns hautnah die Schauspieler. Sophie Haas, Bärbel, Dietmar, Muschi, Zielonka. Alle lustig und gut drauf. Regie, Tontechniker, Bühnentechniker, Darsteller, Komparsen, alle per Du und sehr nett, wie eine große Familie.

Tag 2, Freitag, 8.00 Uhr, wir sind wieder in "Hengasch Kreis Liebernich". Es war früh und frisch, was liegt für einen Gesangverein näher, als ein Lied für die Crew zu singen. Und so stimmten wir, unter dem bewährten Dirigat vom Klaus, "Am kühlenden Morgen" an. Und schon begann der Dreh. Die uns jetzt schon bekannten Kommandos ertönten. Mal wurden drei oder vier, dann acht, dann sechs Sänger benötigt. Mal hier im Bild, mal dort hin und her gehen oder laufen, mal rufend oder im Gespräch vertieft. Wir sind beim Film !

Mittagspause : das Büffet ist eröffnet !  50 vor sich hindösende Komparsen springen, wie von der Tarantel gestochen, auf und eröffnen die Schlacht. Erstaunlich, dass keiner totgetrampelt wurde. Doch dann kam doch noch eine Leiche zu Besuch. Aber Tote bekommen doch eigentlich nichts mehr zu essen !  Egal, machen wir einmal eine Ausnahme. Zum Schluss des Tages, alle Sänger zum Tatort. Hier kam ein Sänger, hautnah mit der Kommissarin Frau Haas, sogar noch zu einer Sprechrolle, oder sollte man besser Röllchen sagen ?

Es war ein Erlebnis für alle Sänger. Der Dreh, die Atmosphäre und die Freude, einmal bei einer TV-Produktion dabei sein zu dürfen. Jetzt sind wir alle auf diese Episode der Serie gespannt und wie lange wir nach zwei Drehtagen im Film zu sehen sind. Sind es Minuten oder doch nur Sekunden ?  Auf alle Fälle freuen wir uns jetzt schon auf die Ausstrahlung am Dienstag, den 21.10.2014 um 20.15 Uhr im "Ersten Programm". Denn wir waren ja schließlich dabei. Und das erwartet Sie :

Ausgerechnet am Tag der Bürgermeisterwahl in Hengasch wird unser Sangesbruder Hermann hinter dem Gasthof Aubach (Röttgen) ermordet. Die Kommissarin Sophie Haas ermittelt im Umfeld des Männergesangvereins und erfährt Details über den 1. Tenor, die im Chor so nicht bekannt waren. Aber wer hat unseren besten Sänger erschlagen und welche Intrigen spielen sich im Gesangverein ab ?  Lassen Sie sich überraschen !  Bis zu einem Wiedersehen grüßt Sie Ihr Schauspielteam vom Quartett-Verein Eischeid und Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath.

20. Oktober 2014,
ergänzt am
21. Oktober 2014

Parade der örtlichen Musikvereine auf dem Kirchweg
Alles zurück auf Anfang für die nächste Einstellung
... um erneut musizierend an den Statisten vorbeizuziehen
Das 'Tambour-Corps Wolperath' und aus drei Chören stammende Sänger als 'MGV Hengasch'

 

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