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Eine Woche vor Weihnachten konnte die Feuerwehr verhindern, daß ein Wohnhaus an der Driescher Straße in Seelscheid größeren Schaden nimmt. Um 14 Uhr war den Freiwilligen der Brand eines Carports in einem Stichweg gemeldet worden. Schon kurz später war die Rauchentwicklung über dem Norden Seelscheids weithin sichtbar. Nach fünf Minuten wurde die Alarmierungsstufe auf B3, einen Mittelbrand, erhöht, nach dem Löschzug Seelscheid auch der aus Neunkirchen angefordert.
Trotz der engen Platzverhältnisse am Ende einer Sackgasse war der eigentliche Brandort leicht zugänglich. Es handelte sich nicht um einen Carport, sondern einen hölzernen Anbau auf der Straßenseite des Wohnhauses. Durch den Löscheinsatz konnte der Schaden in Grenzen gehalten, ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl des zweigeschossigen Hauses verhindert werden.
Der Anbau, in dem Brennholz, Gartenzubehör und ein Stromaggregat lagerten, brannte komplett aus. Die Wehrleute entfernten die verkohlte Bretterverkleidung und verbliebene Ziegel des Anbaus, um Brandnester ablöschen zu können. Das Haus selbst wurde auch in Mitleidenschaft gezogen, Außenputz war abgeplatzt, mehrere Fensterscheiben geborsten. Im Obergeschoss könnte es infolge von eingedrungenem Löschwasser durch ein zerstörtes Fenster zu einem Wasserschaden gekommen sein. Die Klärung der Brandursache obliegt Sachverständigen der Polizei. (cs)