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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 189 am Freitagmittag (11.07.) zog sich ein Kradfahrer zunächst als lebensgefährlich eingeschätzte Verletzungen zu. Der 28-Jährige Mann aus Wachtberg befuhr die Wahnbachtalstraße gemeinsam mit einem zweiten Motorradfahrer gegen 12.30 Uhr in Richtung Much.
Wie die Polizei gemäß Zeugenaussagen angab, sei der vorausfahrende Kradfahrer in einer langgezogenen Rechtskurve zwischen den Ortsteilen Hausermühle und Gutmühle noch knapp auf seiner Fahrspur geblieben. Der ihm folgende 28-Jährige wurde aus noch unklarem Grund auf die Gegenspur herausgetragen. Dort touchierte er zunächst die linke Seite eines entgegenkommenden Kleinbusses.
Danach kollidierte die Suzuki frontal mit einem hinter dem Kleinbus fahrenden SUV vom Typ 'Peugeot 5008'. Die schwere Maschine wurde volle 25 Meter in die Richtung zurückgestoßen, aus der sie kam, während der 28-Jährige weiterflog oder -rutschte und erst 15 Meter nach dem Kollisionspunkt auf dem Asphalt zum Liegen kam. Über einen Bereich von rund 50 Metern hatten sich zahlreiche Trümmerteile auf der Fahrbahn und den Banketten verteilt.
Ein Notarzt und drei Rettungswagen wurden zur Unfallstelle beordert. Einer transportierte den schwerverletzten Motorradfahrer nach seiner Erstversorgung zum Klinikum nach Köln-Merheim, Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die 47-jährige Fahrerin des Kleinbusses und der 19-jährige Fahrer des SUV, beide aus Much, wurden mit jeweils leichten Verletzungen zum Siegburger Krankenhaus gebracht.
Auch die Freiwillige Feuerwehr war zeitnah alarmiert worden, weil Treibstoff, Schmierstoffe und Kühlwasser ausgetreten waren und im Wasserschutzgebiet ins Erdreich einzudringen drohten. Die Wehrleute verhinderten ein weiteres Abfließen vom Asphalt und hoben bereits kontaminierte Erde im Bankett aus. Ein Teil der Kräfte musste bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme abwarten, um danach auch die Fahrbahn zu reinigen beziehungsweise mit Ölbindemittel abzustumpfen.
Die Polizei zog aufgrund der Schwere der Verletzungen Unfallspezialisten der Nachbarbehörde des Oberbergischen Kreises aus Gummersbach hinzu. Diese erfassten die Details des Spurenbilds akribisch und dokumentierten die Unfallstelle mit einer Drohne aus der Luft. Dadurch konnten das Wrack der Suzuki und das erheblich beschädigte SUV erst gegen 17 Uhr abtransportiert und für weitere Untersuchungen sichergestellt werden. Die somit fünfstündige Vollsperrung der Wahnbachtalstraße konnte erst gegen 17.30 Uhr aufgehoben werden. (cs)













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