Standortnavigation
Sie sind hier: nk-se.info > Berichte > Berichte 2025 > Wohnraum- und Dachstuhlbrand
Zunächst unbemerkt blieb ein Brand in einem Einfamilienhaus im Neunkirchener Dornenweg. Kurz später drang dunkler Rauch aus dem Dachstuhl in den Abendhimmel, gegen 19.45 Uhr wurden beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Kurz nach deren Eintreffen schlugen Flammen meterhoch aus dem Dach. Die Befürchtung, daß Menschen in Gefahr sein könnten, erwies sich als unzutreffend, die Bewohner waren nicht zuhause.
Die Wehrleute starteten einen Löschangriff von außen wie auch innen. Der Angriffstrupp im Haus musste sich aber zunächst wieder zurückziehen, da Teile der Holzdecke des eingeschossigen Hauses zu Boden fielen. Parallel wurden erfolgreich Riegelstellungen aufgebaut, um ein Übergreifen auf beidseits angebaute Nachbarhäuser zu verhindern.
Nach Einsatz der Drehleiter und einem erneuten Innenangriff konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, wenn es auch immer wieder aufflammte. Eine Schwierigkeit der Löscharbeiten bestand darin, daß der flache Dachstuhl schlecht zugänglich war. Die Holzkonstruktion wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Doch auch die Wohnung war betroffen.
Laut Feuerwehr soll das Feuer in einem Wohnraum ausgebrochen sein, dann über die Holzdecke auf den Dachstuhl übergegriffen haben. Es besteht der Verdacht, daß ein technisches Gerät für die Brandentstehung verantwortlich war. Die Ermittlung der genauen Ursache obliegt aber Experten der Kriminalpolizei, die den Brandort im Nachgang in Augenschein nehmen werden.

- Nachbarn unterstützten die Einsatzkräfte mit kalten Getränken
Im Einsatz waren 48 Wehrleute der örtlichen Feuerwehr, dazu Rettungsdienst und Polizei. Seitens der Kreisfeuerwehr wurden Atemschutzgeräte zum Austausch angeliefert. Zusätzlich war die Hygiene-Einheit der Lohmarer Feuerwehr angefordert worden, um die durch Brandrauch kontaminierte Kleidung der Einsatzkräfte durch frische zu ersetzen. (cs)
Nachtrag vom 18.07.2025 : Die letzten Feuerwehrkräfte konnten die Einsatzstelle gestern erst gegen 1.20 Uhr in der Nacht verlassen. Am heutigen Vormittag erfolgte eine erneute Alarmierung. Grund war die technische Unterstützung der Polizei, die mit der Ermittlung der Brandursache betraut ist.



















